Organisation

Verfahren, Organisation und Transfer

Ziel der REGIONALE „Bergisches Rheinland“ ist es, die Struktur des Verfahrens und Organisation gegenüber bisherigen Regionale-Prozessen »schlanker« zu gestalten und (Zwischen-)Ergebnisse zu kommunizieren. Projektfindung, -auswahl, -qualifizierung und –umsetzung werden durch weiterentwickelte Formate und Strategien auf effektivere Weise durchgeführt, ohne Ansprüche an Qualität zurückzustellen. Gleichzeitig werden die benannten Prinzipien einer REGIONALE neuen Typs auch auf die Kriterien für die Projektauswahl übertragen.

Um die Zukunftsaufgaben und in der Bewerbung skizzierten Entwicklungspfade weiter zu schärfen und dies gleichzeitig auf ein breites, regionales „Akteurs-Fundament“ zu stellen, wird sich das „Bergische Rheinland“ bewusst Zeit für einen ca. 18-monatigen „Regionalen Diskurs“ nehmen und innerhalb neuer Formate wie „Strukturkonferenzen“ und „Arbeitskonferenzen“ miteinander diskutieren. Auf dieser Grundlage sollen dann thematische Projektwettbewerbe ausgelobt werden, die zu einer begrenzten Anzahl qualitätsvoller Projekte führen. Im Rahmen der Qualifizierung und Umsetzung der Projekte werden die o.g. Beteiligungs- und Kommunikationsformate verstetigt, um ein „voneinander Lernen“ im Prozess zu ermöglichen (vgl. Ablaufplan).

© Post • Welters, Architekten & Stadtplaner GmbH

Als zentrale Steuerungs- und Kommunikationseinheit für den Gesamtprozess wird eine REGIONALE 2022/2025 GmbH installiert, an der zudem eine Umsetzungs- und Durchführungsgesellschaft angegliedert wird, die in definierten Fällen als treuhänderischer Entwicklungsträger Projekte im Auftrag der Kommunen plant, realisiert, vermarktet und steuert. Damit wird der Tatsache Rechnung getragen, dass viele, insbesondere kleinere Kommunen den erheblichen „Mehraufwand auf Zeit“, den eine REGIONALE mit sich bringt, nicht alleine schultern können.

In Bezug auf die Kommunikation und Präsentation verfolgt das „Bergisches Rheinland“ eine wachsende Präsentation anstatt einer klassischen Abschlusspräsentation. Zudem sollen existierende Veranstaltungsformate des Landes und der Region (z.B. Tag der Städtebauförderung oder Bergischer Herbst) für die Präsentation und Information synergetisch genutzt werden.

Im letzten Jahr sollen die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der REGIONALE „Bergisches Rheinland“ insbesondere für raumstrukturell vergleichbare Regionen des Landes NRW (vgl. Karte) und darüber hinaus in Deutschland aufbereitet und im Rahmen einer Transferkonferenz diskutiert werden.

© Post • Welters, Architekten und Stadtplaner GmbH; Kartengrundlage: Region Köln/Bonn e.V.

Mehr Details zu Verfahren, Organisation und Transfer ist in Kapitel 5.1 der Bewerbung ausführlich beschrieben.