Strategischer Entwicklungspfad 5

Neue Partnerschaften quer vernetzt

Intelligente Kooperationsformen und neue Schnittstellen sollen die Zusammenarbeit bestehender Institutionen und Engagements intensivieren und effektiver machen, und dadurch das Bergische Rheinland zu einer Zukunftsregion mit nachhaltiger Verantwortung werden zu lassen. Der bestehende Austausch zwischen Akteuren wie Behörden, Unternehmen, Verbänden und Bürgerschaft sowie deren kooperative Zusammenarbeit ist zu stärken. Bestehende Organisationen sollen Synergien nutzen, um gemeinsam effizienter zu handeln. Denkbare Inhalte des Entwicklungspfades umfassen zum Beispiel interkommunal getragene Angebote der Daseinsvorsorge oder einen gemeinsamen Regional-Fonds. Teil dieses Entwicklungspfades ist nicht zuletzt die Stärkung und Aktivierung von bürgerschaftlichem und unternehmerischem Engagement. Projekte, die sich aus der Bürgerschaft entwickeln, entsprechen den lokalen Bedürfnissen und stärken die Identifikation mit der Region.

© Elias Schley, Dr. Wolfgang Wackerl, Büro für Stadtplanung und strategische Projektentwicklung

Ziel des Entwicklungspfades ist es, durch die synergetische Zusammenarbeit bestehender Organisationen sowie durch die Konkretisierung neuer Schnittstellen und intelligenter Arbeitsteilungen die Organisation regionaler Entwicklungsprozesse kurz-, mittel- und langfrstig effektiver zu machen und eine nachhaltige Trägerstruktur für das Bergische Rheinland zu etablieren. Neue Partnerschaften öffentlicher Institutionen mit dem bürgerschaftlichen und unternehmerischen Engagement erhöhen darüber hinaus die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit regionaler Strukturen. Dabei sollen Strukturen so angelegt werden, dass das »gemeinsam von einander lernen« einfacher wird und Prozesse Schritt für Schritt effektiver und intelligenter werden (Lernende Region).

Der Entwicklungspfad 5 „Neue Partnerschaften quer vernetzt“ ist im Kapitel 4.5 der Bewerbung eingehend mit Projektbeispielen beschrieben und erläutert.