Leitidee

Ziel ist es, die attraktiven Vorzüge des Lebens auf dem Lande wie hohe Wohn- und Lebensqualität in landschaftlicher Umgebung mit städtischen Lebensstilen und Qualitäten zu kombinieren.

 

© Ralf Schuhmann - Rhein-Sieg-Kreis

Blick auf Köln | © Ralf Schuhmann – Rhein-Sieg-Kreis

Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen und Zukunftsfragen ist es Ziel der REGIONALE, für das Bergische Rheinland die Lebensqualität nachhaltig zu sichern und die regionale Wertschöpfung zu erhöhen. In der Kombination endogener und eigendynamischer Entwicklungspotenziale der Region mit externen Impulsen der Rheinschiene sollen ländliche und städtische Qualitäten sich gegenseitig ergänzen. Als »REGIONALE neuen Typs« bedarf das Bergische Rheinland keiner weitergehenden »Basisausstattung« mehr, sondern kann sich auf die beispielhafte Beantwortung aktueller Herausforderungen und relevanter Zukunftsfragen konzentrieren.

Die REGIONALE Bergisches Rheinland kann dabei auf eine Vielzahl bestehender Konzepte, Strategien, Projekte und Netzwerke zurückgreifen, die in den letzten Jahren auf unterschiedlichen Ebenen angestoßen wurden. Gleichwohl sieht sich der Raum neuen Herausforderungen und Zukunftsfragen gegenüber (Demografie, Daseinsvorsorge, Mobilität). Hinzu kommt die Anforderung, diese Fragen im größeren Kontext und damit im Zusammenspiel mit der Rheinschiene zu beantworten.

Diese Ausgangslage greift das Bergische Rheinland auf und entwickelt das erfolgreiche Instrument der REGIONALE zu einer »REGIONALE neuen Typs« weiter, die folgende strategische Ziele impliziert:

  • Aufgreifen, Weiterentwickeln, Veredeln
    Vorhanden Potenziale, Strategien und Projektansätze gilt es im Zuge der REGIONALE Bergisches Rheinland aufzugreifen und qualitativ fortzuentwickeln.
  • Bündeln, Vernetzen, effizienter machen
    Bestehende und neue Projektansätze gilt es, als Teil regionaler Strategien miteinander zu verknüpfen und dadurch effizienter zu machen. Der regionale Wissens- und Erfahrungstransfer ist im Sinne einer »lernenden Region« zu gestalten.
  • Neuen Herausforderungen begegnen
    Neue Konzepte und Strategien sollen sich direkt und kurzfristig der gezielten Auseinandersetzung mit aktuellen Zukunftsfragen und Herausforderungen widmen.
  • Keine Strukturförderung in der Breite
    Das Bergische Rheinland bedarf aufgrund der sehr erfolgreichen Vorarbeit in den letzten Jahren keiner Strukturförderung mehr in der Breite. Eine REGIONALE für das Bergische Rheinland wird vor diesem Hintergrund als »REGIONALE neuen Typs« vergleichsweise »schlank« organisiert und finanziert werden und trotzdem große Struktureffekte für die Region und NRW, sowie reichhaltige, übertragbare Erkenntnisse zu aktuellen Zukunftsfragen erzielen können.

Auf diesen strategischen Zielen aufbauend, sind folgende Prinzipien für die Durchführung einer REGIONALE und ihrer Projekte definiert worden:

  • Integriert
    Die REGIONALE Bergisches Rheinland erarbeitet integrierte Gesamtstrategien, die unterschiedliche Einzelthemen, Fachdisziplinen, Perspektiven zusammenbringt und miteinander verknüpft.
  • Interkommunal
    Die REGIONALE Bergisches Rheinland ist konsequent interkommunal angelegt. Strategien und Projekte im Rahmen der Regionale sind zwingend über kommunale Grenzen hinweg zu entwickeln. Kommunale Einzelprojekte gehören der Vergangenheit an.
  • Intermediär
    Die REGIONALE Bergisches Rheinland vermittelt zwischen unterschiedlichen Handlungsebenen und stellt neue Verbindungen zwischen bestehenden Institutionen und Handlungsträgern her.
  • Kooperativ
    Die REGIONALE Bergisches Land setzt auf die Zusammenarbeit unterschiedlicher Akteure wie Kommunen, Bürgerschaft, Vereine, Unternehmen, Wissenschaft, Universtäten und (Hoch)Schulen auf Augenhöhe. Dabei geht die in den avisierten Projekten und Strategien notwendige Kooperation über bloße Beteiligung deutlich hinaus: Die REGIONALE erschließt und professionalisiert aktives Engagement möglichst aller relevanten gesellschaftlichen Akteure und sichert darüber langfristige Trägerstrukturen und echte Nachhaltigkeit der gemeinsam angestoßenen Projekte. Gleichzeitig wird über den kooperativen Ansatz der REGIONALE ein effektiver Transfer von Wissen, Erfahrungen und Erkenntnissen zwischen unterschiedlichen Akteuren innerhalb der Region (»lernende Region«) und darüber hinaus zwischen Regionen organisiert.

Entwicklungspfade

Anhand von fünf Entwicklungspfaden soll im Rahmen der REGIONALE eine Zukunftsperspektive geschaffen werden:
– Ressource trifft Kulturlandschaft
– Innovation schafft Arbeit
– Qualität von Wohnen und Leben
– Mobilität und Digitalisierung als Zukunftsmotor
– Neue Partnerschaften quer vernetzt

Zu Leitidee, Zielsetzung und Prinzipien können Sie eine ausführliche Erläuterung im Kapitel 3 der REGIONALE-Bewerbung des Bergischen Rheinlands nachlesen.